Neues von der Kaltblutschule
So nun ist ja viel Zeit ins Land gegangen seit unseren letzten Beitrag hier.
Warum es so kam, ist zum einen das ich mir selber zuschreiben muss
Bequemlichkeit und zum anderen natürlich die Aufbauarbeiten am Hof
wo wir hingezogen sind, und eben der ganze Umzug selbst. Der auch so
seine Macken hatte, wie eben nicht einziehen können weil die Maler noch
nicht fertig waren (und noch immer nicht sind).Oder der ständige Besuch
von Hamburg Österreich und so fort, der logischerweise schön war aber eben auch
Zeit kostete, da setze ich mich nicht vorm PC und lasse Besuch Besuch sein.
Wo fangen wir an ...
Hier sieht man den Unterstand wo zwei Kutschen und ein Auto Platz finden.
Vorher war da nur Müll drinnen und davor auch von div. Gewerken, die sich die
Sache einfach gemacht haben und alles vor Ort liegen lassen haben.
Balu und Nero haben sich wirklich super eingelebt. Die beiden verstehen
sich nach den üblichen Gerangel in der Tierwelt, wer ist hier nun der Boss, bestens.
Balu ist der Boss, aber Nero probiert’s gern mal wieder aus ob das noch aktuell ist.
Aber nun sind sie ein Herz und eine Seele die Beiden. Besonders Nero sagt sich
Balu du kannst mich treten hauen was du willst, aber hab mich einfach nur lieb.
Ja die beiden sind schon ein Traumgespann.
Gemeinsam wird der Wassertrog geleert.
Selbst beim schlafen hier Balu noch morgens im Strohbett wird dann von Nero
bewacht oder eben umgekehrt wenn Nero noch in der Koje liegt.
Tja den Tieren geht es so gut wie nie, was den Auslauf und den mehr als grosszügigen
Stall betrifft.
Nero der Nachtschicht hatte
Selbst die Katze hat einen Platz vorm Kamin bekommen, den sie ausgiebig nutzt.
Nero in den Büschen, Balu beliebt es eher auf der Wiese und nicht im Gestrüp.
Nur wenn es wieder rein soll vom Weidegang da wird es schwierig den Burschen da
wieder raus zu bekommen.Ich muß ihn regelrecht rausoperieren aus dem Gestrüp.
Dammit ich ihn nach Hause in die Box bekomme. Aber mit jede Tag wird die Schneise
Aber all das nützt nichts wenn wir uns nicht wohlfüllen, man kann viel machen
aus dem Hof mit viel Zeit Arbeitseinsatz usw. das war uns vorher schon bewusst.
Nur die Straße vorm dem Haus, die liegt nicht in unseren Einflussbereich die können
wir nicht wegdiskutieren. Und die hatten wir gar nicht auf der Rechnung gehabt.
Und die hat es in sich, wir sind ja schon vieles gewohnt was Lärm betrifft.
Ob 4 spurige Hauptstraße, Autobahn oder Einflugschneise, wo man die Flugzeuge schon
bald am Bauch kraulen konnte.
Das hier ist nix dagegen.
LKWs von morgens bis abends aber mit 80 durch den Ort, und das bei einfacher
Fensterverglasung. Von draußen sitzen zum relaxen gar nicht zu denken.
Gut man muss uns schon etwas Blauäugigkeit ankreiden, aber wir waren immer nur
am Wochenende da und dann meist nur im Stall zu gange und haben davon nix mitbekommen.
Aber das ist nun Schnee von gestern, wir werden uns wohl nach was neuem umsehen.
Schade nur um die Arbeit die zum einem Markus mit Anhang mit uns, aber auch die Familie da rein gesteckt haben.
Auf der anderen Seite ist das nur ein kurzer Lebensabschnitt in unserem Leben und die
Erfahrung die wir damit gewonnen haben kann man uns auch nicht mehr nehmen.
Zum Glück ist Winter und Saisonbedingt eh nicht viel los, insofern hoffen wir zum Jahreswechsel
was neues gefunden zu haben.
Bis später also eure Kaltblutschule
Zuletzt geändert: 28 Oct 2007 um 14:42
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